Bezugsquelle/Preis: Teaparty 1932, 972 Yen/100g (ca. 5 EUR)
Teesorte: Kabusecha
Kultivar(e): unbekannt
Erntezeit: 2025
Herkunft/Teegarten: Präfektur Mie, Japan
Dämpfung: vermutl. fukamushi
Zubereitung: ca. 4 g in Shun Banko-Kyusu (90 ml), Brita-gefiltertes Leitungswasser
90 s./55°C, 30 s./55°C, 80 s./60°C
Verkostungsnotizen:
Im Geruch eher verschlossen, Heu bzw. frisches Laub mit säuerlichen frischen Früchten im Kaltduft. Angewärmt würzige umami-Noten, mit Haselnuss und Kokos im Hintergrund.
Der Tee startet wie der Geruch sehr verhalten. Eine höhere Dosierung mit längere Ziehzeiten (trotz fukamushi) braucht es, um die zarte Aromatik herauszukitzeln, da der Tee bei höheren Temperaturen schnell auch gar nichts außer Gras hergibt. Wird der sweet spot getroffen, tauchen mildes umami, frische Noten nach Heu und Gras, und spritzige säuerliche Fruchtnoten von Sternfrucht am Gaumen auf.
Der zweite Aufguss präsentiert sich intensiver und bei weitem nicht mehr so filigran. Deutlich grasiger, würziger, nicht zwingend herb, aber sehr viele vegetabile Noten. Leicht nussig im Nachgeschmack mit feinen Röstnoten.
Im dritten, finalen Aufguss flammt nochmal tomatig-pilziges umami auf, dominiert von ausgewaschenen, vegetabilen Noten und Kräutern.
Anmerkungen: –
Bewertung: 3 Sterne (wohlwollend)




