Sencha Murakami Yabukita

Sencha Murakami Yabukita

Bezugsquelle/Preis: Thés du Japon, 15 EUR/100g

Teesorte: Sencha

Kultivar(e): Yabukita

Erntezeit: 25.05.2021

Herkunft/Teegarten: Hagegafuchi, Stadt Murakami, Präfektur Niigata, Japan

Dämpfung: Chumushi (futsumushi)

Zubereitung: ca. 3 g in Yamada Jozan IV Houhin (90 ml), Brita-gefiltertes Leitungswasser

60 s./65°C, 5 s./65°C, 45 s./65°C, 90 s./65°C

Verkostungsnotizen:

Süßer, aromatischer Kaltduft mit Karamell, aber auch viel herbem, grünem Gemüse (Paprika, Chicoree), und Lavendel.
Angewärmt nussig, viel Scholoade, mit würzigem umami gebratener Pilze und grünem Spargel.

Aufgegossen mit nicht zu heißer Temperaur ist der Tee süß und gleichzeitig vondeftigen Brataromen, Popcorn und gebackene Gemüse (Spargel, Kartoffeln) geprägt. Viel Nuss und zart-herbe Schokoladennoten deuten auf intensives hiire hin, und werden durch Vanille im Nachgeschmack ergänzt.
Bei heißerem Wasser zeigt sich verstärkte Adstrigenz.

Der zweite Aufguss sollte sofort abgegossen werden, die Zeit während des Abgießens genügt, um einen aromatisch gleichwertigen, aber deutlich intensiveren Aufguss zu erhalten. Auch hier ist die Gefahr des Überbrühens gegeben, lässt man sich zu viel Zeit. Hier treten Popcorn und Noten gebratenen grünem Spargels am stärksten hervor.

Zwei weitere Aufgüsse mit verlängerten Ziehzeiten sind möglich. Die Tiefe des Tees lässt nach, aber sein Grundcharakter bleibt bis zum Ende bestehen. Das umami wird mit der Zeit noch etwas maritimer, eine minzige Frische gesellt sich hier zum Nachgemack hinzu.

Anmerkungen: Ein älterer Tee, der verschweißt 5 Jahre im Kühlschrank lagerte. Dadurch hat zwar das Label außen gelitten (vergilbter und verwaschener Aufdruck), der Tee scheint aber nichts von seiner Frische eingebüßt zu haben – ohne zu wissen, wie er „original“ geschmeckt hätte. Negative Einflüsse des Lagerns kann ich jedoch nicht ausmachen.

Bewertung: 3 Sterne

Sencha Murakami Yabukita
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